Der neue Trend: Absinthe
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Viele, viele Jahre war der Verkauf, der Handel, die Herstellung, und so weiter, ja sogar der Genuss von Absinthe per Gesetz verboten. Das Gesetz ging sogar soweit das den Bürgern untersagt wurde sich eine Rezeptur zur Herstellung von Absinthe auszudenken. Nichts desto trotz kursierten im Internet Unmengen von Rezepten die die Herstellung von Absinth beschrieben.
Die halluzinogene Wirkung, die man dem Absinth nachgesagt liegt an dem darin enthaltenen Thujon. Thujon ist ein Nervengift, ein Bestandteil des Absinthe der eben diese besondere Wirkung ausmacht. Thujon ähnelt in seiner Zusammensetzung sehr dem THC. Das ist wiederum ein Stoff der Cannabispflanze. Vielen Künstler unterschiedlichster Kunstrichtungen sagt man nach, dass sie eine Abhängigkeit zu Absinth entwickelt haben. Sie verloren sich in einem krankhaften Absinthgenuss und frönten der Grünen Fee. Sie ließen sich von ihr inspirieren, umschwärmten sie als Muse, und nutzten sie als konspirative, kreative Kraft, die ihnen die Ideen zu den Kunstwerken einflüsterte.
Die Blütezeit des Absinths wurde wesentlich von der französischen Armee bestimmt. Die Heerführer dieser Zeit waren verantwortlich dafür, dass Absinth alsbald über den ganzen Globus getrunken wurde. Per Erlass erhielt kurz vor dem Algerienkrieg, und weit darüber hinaus, jeder französische Soldat, egal auf welchem Kriegsschauplatz er seinen Kopf hinhalten musste, seine tägliche Ration Absinth. Die Begründung war eigentlich recht einfach. Die Militärärzte sagten Absinth schützt vor den unterschiedlichen Krankheiten fremder Länder, vor Mikroben aller Art, sogar vor Malaria. Andere Stimmen wiederum sagten Absinth steigere die Kampfmoral. Bequem für die Soldaten damals. Sie muss keinen Absinth während ihres Wehrdienstes kaufen. Aber später als Zivilisten, und das war weitaus schwieriger. Heute jedoch, Absinth liegt voll im Trend, ist nichts einfacher als einen Absinth zu kaufen. Man geht ins Internet und bestellt dieses Getränk in einem Absinth Shop.
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| Autor: Celso Cardozo |
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