Astrologie - Kulturbezug

In der westlichen Welt ist die sogenannte westliche Astrologie sehr verbreitet. Wir kennen in dieser Astrologieform zwölf Tierkreiszeichen. Umgangssprachlich auch Sternzeichen genannt. Diese Form der Astrologie orientiert sich am Lauf der Sonne und den Sternenkonstellationen unseres Sonnensystems. Sie ist über 3000 Jahre alt und basiert auf unterschiedlichen mathematischen Berechnungen. Nimmt man die asiatische Kultur, wird man feststellen, dass diese Kultur eine ganz andere Form der Astrologie nutzt. Die chinesische Astrologie basiert auf einer Legende die sich auf Buddha bezieht. Hier gibt es auch zwölf Tierkreiszeichen, die in der Namensgebung vollkommen anders verlaufen als in der westlichen Astrologie. Zusätzlich orientiert sich die chinesische Astrologie am Lauf des Mondes. In der westlichen Astrologie regiert ein Tierkreiszeichen immer für den Zeitraum eines Monats, in der chinesischen Astrologie regiert ein Zeichen für ein gesamtes Mondjahr. Schaut man sich dann noch beispielsweise die indianische Astrologie an, stellt man auch hier fest, das die Kultur der Indianer eine Form der Astrologie entwickelt hat, die einen direkten Bezug zu Ihrer Umwelt und der umgebenden Natur aufweist. Auch hier gibt es zwölf Tierkreiszeichen die auch Totem genannt werden. Auch diese sind namentlich anders gestaltet als bei den vorherigen Astrologieformen. Trotz allem haben alle Formen der Astrologie das Ziel, eine Person zu charakterisieren. Zusätzlich dazu, arbeitet jede Astrologievariante mit einem Horoskop. Das Horoskop ist die Zusammenfassung aller Informationen die man zu einer Charaktere erarbeiten und feststellen kann. Hierüber werden die Eigenschaften einer Person, die Schwächen und Stärken und manchmal auch die Tendenzen erarbeitet. Man kann anhand dieser kurzen Auflistung erkennen, Astrologie ist auch eine Frage der Kultur.
Autor: Jörg Meyer
 

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